POP3+Blackberry-Spam=:-)
Zur Klassifizierung kann man den Filter eigenhändig anlernen. Eine bessere, weil für den Anwender unauffällige Variante ist die Benutzung eines Spam-Markers im Header der EMail. Wenn der Provider, bei dem der Anwender das Mailkonto hat, einen eigenen Filter einsetzt und ihn immer aktuell hält, kommen die Mails entsprechend vormarkiert beim Anwender an und dem Junk-Filter muß nur noch mitgeteilt werden, daß er auf das entsprechende Feld im Mail-Header achten soll.
Moderne Internet-Nomaden wollen aber von überall her ihre Mails immer sofort lesen. Wenn sich nun jemand, der einen POP3-Mail-Account hat, zum Kauf eines Blackberry entschieden hat und damit auch seine EMails lesen möchte, kann das mit einer unangenehmen Überraschung enden: Die Mails werden ohne Zutun des Anwenders abgerufen und auf das Blackberry-Endgerät übertragen. Dabei ist es nicht möglich, die Mails zu filtern und damit landet sämtlicher Spam o. ä. auf dem Blackberry, wo es mit dem relativ kleinen Monitor keinen Spaß macht, die eine wichtige Mail unter 50 Viagra-Angeboten zu suchen.
Wir bieten Kunden einen Service an, der dieses Problem umgeht: Falls gewünscht, richten wir eine zweite Mailadresse ein, die mit "spam" beginnt und ansonsten der Hauptadresse gleicht. Eingehende Mails werden entsprechend der Regeln des von uns genutzten Filters markiert. Mails, die als Spam markiert wurden, werden automatisch an die spam-Adresse weitergeleitet.
Damit bekommt man am Blackberry nur noch Mails, die wahrscheinlich für den Anwender relevant sind, kann aber die anderen falls nötig - zum Beispiel am PC - trotzdem noch abrufen.

