DMCC - Verarbeitungsknoten
Dienstag, den 21. Dezember 2010 um 15:06 Uhr
Das Produkt DMCC wurde in der Architektur in drei Aufgabenbereiche unterteilt:
- Schnittstellen
- Verarbeitung
- Display
Die Verarbeitungsknoten werden durch ein System realisiert, das als Rapid-Prototyping-System bereits in verschiedenen Projekten eingesetzt wird. Für die speziellen Anforderungen im Projekt DMCC wird eine leicht angepasste Version von dWb+ für Design und Betrieb der Workspaces verwendet.
Integration für Schnittstellen und Display
dWb+ dient als Grundlage und Integrationsplattform der verschiedenen Aufgaben im Projekt DMCC. dWb+ ist ein Rapid-Prototyping-Framework, das Datentransformationen als Module abbildet und die Datenflüsse im System als Verbindungen zwischen solchen Modulen darstellt. Module werden per Drag'n'Drop auf den Arbeitstisch gezogen. Die Datenflüsse (Verbindungen) werden hergestellt, indem ein Modulausgang auf einen - vom Typ her passenden - Moduleingang gezogen wird.
Schnittstellen werden in dWb+ als normale Module behandelt. Es können Schnittstellenmodule existieren, die Daten aus externen Systemen und Prozessen in einen Workspace einspeisen und auch solche, die Daten aus einem Workspace an externe Systeme weitergeben.
Displays werden in dWb+ im Kontext des Projektes DMCC eingebunden, indem die entsprechenden Grafiken auf den Arbeitstisch positioniert werden. Dort werden sie unter Berücksichtigung der semantischen Marker automatisch in Module transformiert, über deren Eingänge entsprechende Eigenschaften der Grafik geändert werden können. Die Ausgänge solcher Module signalisieren, wenn ein Bediener mit der Graphik interagiert hat (zum Beispiel, wenn er auf ein bestimmtes Grafikelement geklickt hat). Die unten stehende Abbildung deutet diese Modulintegration an.

