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sQLshell-Plugin vreports

Dieses sQLshell Plugin dient zum Erzeugen von Serienformularen aus den Datensätzen des Ergebnisses einer SQL-Abfrage.

Voraussetzungen

Damit das sQLshell Plugin benutzt werden kann, muß mindestens ein View geöffnet sein.

Arbeitsweise

Das sQLshell Plugin benötigt zur Arbeit ein Musterdokument, welches Platzhalter enthält, die durch die Daten im Resultat der Abfrage ersetzt werden sollen.

Der Nutzer legt die Zuordnung der Spaltennamen des Resultats zu den einzelnen Platzhaltern im Musterdokument fest. Anschließend werden aus dem Musterdokument exakt so viele Dokumente erzeugt, wie Zeilen (Datensätze) im Resultat der Abfrage enthalten sind. Die Platzhalter werden dabei durch die jeweiligen Daten des gerade bearbeiteten Datensatzes ersetzt.

Ein Beispiel für ein solches Vorgehen wäre etwa die Erstellung von Serienbriefen an einen bestimmten Kundenkreis. Diese Serienbriefe können ganz normale Textdateien sein, die dann per EMail verschickt werden, es könnten TeX-Dateien sein, die übersetzt PDF-Dateien ergeben oder aber auch XML-Dateien zur Weiterbearbeitung in einer ensprechenden SOA.

Momentan können nur Textdateien als Musterdateien dienen. Damit sind also auch nur Textdateien als Ergebnis erstellbar. Proprietäre Dateiformate wie etwa Word oder ähnliche können nicht verwendet werden, RTF ist in der Betatestphase.

Das sQLshell Plugin öffnet einen Dialog, in dem der Nutzer die nötigen Angaben für die Durchführung der Transformation in drei Schritten angibt:

  1. Im ersten Schritt werden
    • Angaben zum Verzeichnis, in das die Ergebnisdateien gespeichert werden sollen und
    • Der Name der Musterdatei
    erfaßt. Daran anschließend wird die Musterdatei eingelesen und nach Platzhaltern durchsucht. Damit ist die Vorbereitung für den zweiten Schritt abgeschlossen.
  2. Im zweiten Schritt wird die Musterdatei angezeigt. Platzhalter werden hervorgehoben dargestellt. Die Tabelle links erlaubt die Zuordnung der Ergebnisspalten zu den einzelnen Platzhaltern. Der jeweils bearbeitete Platzhalter wird in der Musterdatei hervorgehoben. Sind Zuordnungen für alle Pflichtfelder getroffen, kann man mit dem dritten (optionalen) Schritt fortfahren.
  3. Im optionalen dritten Schritt kann man angeben, welche weiteren Verarbeitungsschritte man mit den erzeugten Dateien durchzuführen wünscht. Dieser Schritt wird nur druchgeführt, wenn die CheckBox am oberen Rand angehakt ist. Im großen und ganzen besteht der dritte Schritt aus der Ausführung des hier eingegebenen BeanShell-Codes. Man kann dazu beliebigen Code anwenden, muß aber darauf achten, daß etwaige von diesem Code benutzte Klassen sich bereits im Klassenpfad der sQLshell befinden (siehe dazu auch die Beispiele weiter unten). Der Nutzer hat lediglich das bereits vorgegebene Methoden-Gerüst auszufüllen, das bereits im Editor vorgegeben ist. Die Bedeutung der Parameter der Methode kann dem Kommentar über dem Skelett entnommen werden. Die Methode wird für jede erzeugte Datei aufgerufen. Ist der Code fertig eingegeben (oder soll dieser finale Arbeitsschritt nicht durchgeführt werden), wird der Dialog mittels Fertigstellen beendet, was die Erzeugung der Ergebnisdateien und gegebenenfalls deren weitere Verarbeitung startet.

Dieser Dialog verfügt außerdem über zwei Aktionen zum Speichern und Laden der einzugebenden Transformationsparameter.